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Relativität

For there is nothing either good or bad, but thinking makes it so.

Shakespeare.

Mir geht es nicht gut, mir geht es nicht schlecht.
Die Welt ist nicht gut, die Welt ist nicht schlecht.
Es sind die Gedanken, und immer die Gedanken die die Dinge zu denen machen die sie letztendlich für einen sind.
Man hat in jeglicher Form die Macht über sie.

Ach, was soll einem die Tatsache, dass jedes Denken irgendwie dann doch wieder ins ewige Zirkuszelt der Relativität und Bedeutungslosigkeit führt, noch sagen?
Philophie soll ich studieren? Was für eine Art Philosoph wäre ich?
Schwachsinn...

Ich sollte Priester werden.
8.11.07 23:09


Umgebung

Du schaust dich um und siehst alte Bekannte, Freunde, Fremde. Siehst wie sie aufblühen, wie sie sich in das Leben stürzen. Vor Freude, vor Innovation, vor Selbstsicherheit und Perspektive. Vor Vorstellung.
Du kennst sie alle so gut, manche von ihnen seit Jahren. Alle überholen sie dich. Selbst die schwächsten, die über die man gelacht hat. Selbst sie nehmen ihr Leben in die Hand.

Moment einer großen Depression.

Du hast zu große Vorstellungen. Du erwartest zu viel von deiner kranken Seele. Du erwartest das größte überhaupt. Und warum?
Weil du es von deiner Kindheit nunmal gewohnt bist.
Du warst der intelligenteste und schnellste. Immer die besten Noten, immer mussten es die Ehrenurkunden sein. Immer ganz oben stehen. Sowohl in körperlichen als auch in geistigen Dingen. Verlieren hast du selten gekannt. Und wenn es dann passierte, dann spielt im Kopf das Programm: "Du hättest mit ein wenig Mühe der beste sein können, warst nur zu faul.. usw."
Ach... dein Vater war doch auch nie anders. Und an deinem Bruder siehst du es auch.

Und bis heute hat sich nichts geändert. Ich will großes vollbringen, Bedeutung haben. Ich muss immer dieser verdammte Beste sein.
Wahnwitzige Vorstellung. Neurotisch. Sie lähmen mich.
Sie machen mich gänzlich unfähig irgendetwas zu unternehmen.

Keine Perspektive auf "das Beste", also wird rein gar nichts getan.


Dieser Wettbewerb mit all den anderen. Schon lange habe ich ihn verloren. Mittlerweile ist es ein Wettbewerb mit mir selbst, um mich selbst.
Vielleicht weiß ich das. Aber es ändert mich nicht.
16.11.07 01:05





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