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Traurigkeit

Und man wird sie nicht los.

Weißt du wie es manchmal ist?

Weißt du wie es früher war?
Erinnerst du dich wenn sich deine Kindheit ganz heimlich an deine Seite legt?
Dich anlächelt.
Ach, es leuchtet doch alles ein, wo der Ursprung ist, was verloren gegangen ist.

Ich muss ins Bett.



Hermann Hesse - Traurigkeit

Die mir noch gestern glühten,
Sind heut dem Tod geweiht,
Blüten fallen um Blüten
Vom Baum der Traurigkeit.

Ich seh sie fallen, fallen
Wie Schnee auf meinen Pfad,
Die Schritte nicht mehr hallen,
Das lange Schweigen naht.

Der Himmel hat nicht Sterne,
Das Herz nicht Liebe mehr,
Es schweigt die graue Ferne,
Die Welt ward alt und leer.

Wer kann sein Herz behüten
In dieser bösen Zeit?
Es fallen Blüten um Blüten
Vom Baum der Traurigkeit.
5.6.07 10:27


The same deep water as you.

Das stärkste Element welches in mir lebt ist die Romantik, der Sinn für das Unendliche, das unendlich schöne, das perfekte, die Utopie und Illusion.

Ich bin das Kind eines selbstbewussten Lügners der sich keine Fehler eingestehen kann. Trotzdem ist und war er ein toller Vater.

Das Lügen habe ich von ihm. Ein Meister bin ich darin geworden. Ich weiß was Menschen hören wollen, ich habe einen Sinn dafür was ihnen gefällt und kann mich sehr gut anpassen. Früher habe ich davon viel Gebrauch gemacht, heute ist es glücklicherweise zurückgegangen.
Viele Menschen habe ich umgarnt und somit gleichzeitig betrogen.

Es tut mir nicht Leid. Ich muss mich jedoch für die Liebe bedanken dir mir entgegen gebracht worden ist.
19.6.07 03:14


Rausch

"Zweierlei Geister: des Tages und der Nacht. Sie haben weder die gleiche Methode noch die gleiche Moral. Am hellen Tag beobachtet man sich, in der Dunkelheit sagt man alles. Die heilsamen oder ärgerlichen Folgen dessen, was er denkt, gelten dem nicht viel, der sich in den Stunden befragt, in denen die anderen dem Schlaf verfallen. Auch dreht und wendet er den Gedanken an die Mißlichkeit, geboren zu sein, ohne sich um das Böse zu bekümmern, das er andern oder sich selbst zufügen kann.
Nach Mitternacht beginnt der Rausch der verderblichen Wahrheiten."

- E.M. Cioran

Ja, nach Mitternacht beginnt der Rausch...

Es macht wohl Sinn dass die meisten meiner Texte, eigentlich fast alle, spät in der Nacht entstehen.
24.6.07 09:03





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