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Regen

Für die kurzlebige Internetwelt ist dieser Blog wohl schon recht lange online.
Es ist irgendwie schade dass ich mich dann doch nie dazu entschieden habe zu schreiben und ich möchte mich dafür entschuldigen euch den Namen 'Regen' geklaut zu haben.

Nur Leere war hier zu finden... Ich frage mich welche Menschen es trotzdem auf diesen Blog getrieben hat, was für Menschen suchen nach Regen? Was verbinden diese Menschen damit. Ist er für sie, ebenso wie für mich, etwas wundervolles?
Wenn ja, ist das ein schöner Gedanke.

Die Liebe zum Regen vermittelt etwas tiefes in der Seele, die Fähigkeit zur Melancholie und den schweren Gedanken. Dies ist der Grund für diesen Namen.. wohl auch für diesen Blog.. und wohl auch dafür dass ich nun hier schreibe.
17.5.07 17:03


nacht

02:27

Was treibt mich bloß immer dazu so lange wach zu bleiben? Egal welchen Rhythmus ich versuche zu halten, es verschiebt sich stetig zur Nacht. Vielleicht bin ich ein Nachtmensch, vielleicht.

Ich fühle mich allein.

Ich fühle dass meine Antidepressiva nicht wirken.

Ich weiß nicht wohin.

Keine Kraft.
23.5.07 02:30


Ein Tag wie jeder andere

Die Zeit meiner Jugend, die Zeit der Leere, die Zeit der Krisis und Krankheit, die Zeit der verschwendeten Möglichkeiten.

Ja, heute ist so ein Tag, ein Tag der representativ wirkt, ein Tag wie viele andere. Viele Dinge wären zu tun, einiges zu erledigen, einiges um das sich gekümmert werden müsste. Zivildienst, Führerschein und alle möglichen Dinge.
Ich tue nichts. Rein gar nichts. Ich sitze hier, habe lang geschlafen, habe keinen Antrieb, keine Kraft.
Heute wird wohl wieder nichts passieren.
Wieder.


In vielen Jahren werde ich nichts mehr bereuen als meinen Zustand, mein Verhalten in diesen Jahren. Ich werde mir denken wie schön doch die Jugendzeit hätte sein können, mit ihren verbundenen Freiheiten und der so frischen und jungfräulichen Art zu fühlen und zu erleben. Wenn man älter wird... dann weiß man wohl was auf dem Spiel steht, dass es nur ein Leben gibt, dass die Zeit rennt und rennt... und dass man aber auch rein gar nichts zu verlieren hat.

Die Gedanken habe ich... vielleicht. Ich weiß nur nicht warum es nichts in mir ändert.
Ich Verachtung gegenüber der Gesellschaft und gegenüber dem 'allgemeinen Leben' an sich ist gewichen. Sie wurde ersetzt, durch die reifere und einsichtigere Verachtung gegenüber mich selbst.
Ja, sie hat mehr Wahrheitsgehalt, denn die Welt ist wie sie ist, nicht gut, nicht schlecht. Man kommt mit ihr zurecht, findet seine Nischen... entweder gut... oder schlecht.
Nur ich... ich tue das nicht richtig.

Erfüllung ist des Lebens Ziel, des Lebens Sinn. Das ist mein Glaube... nun, besser: meine Ansicht.
Leben ist erleben und Leben ist handeln.
Leben ist fühlen und Leben ist Liebe.

Bloß wenn dies das Leben ist, warum kann ich ihm nicht folgen? Warum rennt es mir förmlich davon.
23.5.07 13:43


Clown

Tja.
Ein müdes Lächeln, das ist es was am Ende bleibt.
Eine Art Resignation vor dem großen Zirkus.

Und weiter? Ich weiß nicht.

Ich fühle mich nicht schlecht. Nur hilflos, klein und schwach.

Die Existenz ist alles, ich bin existent, aber ich bin nichts.

Tja.
Na und..? mich stört es nicht, nein, ich fühle mich nicht schlecht. Ich sehe das Treiben, schaue ihnen zu... den Clowns, den Lebemenschen, diejenigen die es eben gelernt haben. Diejenigen die es irgendwie geschafft haben.. aber irgendwie dann auch nicht.

Und sonst..?
Citalopram abgesetzt, keine Lust mehr, meine alte Abneigung kehrt wieder, sie ist immer richtig gewesen.
Weg mit den Drogen, mit den Antidepressiva.. es ist kein Weg und keine Besserung in Sicht.
28.5.07 00:46


Das nächste Kapitel

Abitur mit 2,9 bestanden. Was soll ich nun tun? Jubeln oder weinen? Weder das eine noch das andere ist mir möglich.
So geht die Welt der Schule nun zu Ende. 14 Jahre ist sie mein Begleiter gewesen. Es ist besonders in der kürzlichen Zeit eher eine Geschichte der representativen Unfähigkeit zu leben und aktiv zu sein gewesen als eine des Erfolges.
Ich habe mir wenig erarbeitet, habe selten die Kraft gefunden etwas zu lernen, etwas zu tun, mit meinem Gedanken bei dem Stoff zu sein.
Nun, was solls.
Es geht weiter.

Mein Wille bleibt weiter verschollen.



Sehr viele Träume hatte ich in den letzten Wochen. Es ging viel um meine Kindheit, meine fröhlichen jungen Tage.
Mir ist bewusst geworden wie fremd einem Menschen die Liebe ist, wie fremd sie sein muss, wenn er sich nicht an eine Situation erinnern kann in der sich seine Eltern geliebt haben.
Mir fehlt jegliches Bild. Es ist ein sonderbar fremder und schöner Gedanke sich vorzustellen die eigenen Eltern lieben einander.
Ich kenne das nicht.
Und so nimmt man doch einiges an Kälte mit. Sie entwickelt sich dann später zu Zynismus und Erwartungslosigkeit, vielleicht auch Gleichgültigkeit weiter.
31.5.07 23:09





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